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Brugg: Neuer Präsident für den ACCB
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Ein IT-Freak
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 Foto: General-Anzeiger, Esther Meier Hansrudolf Bolliger freut sich auf seine neue Aufgabe als ACCB-Präsident
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Der Aargauische Computer Club Aargau wählt an seiner Generalversammlung vom kommenden 12. März einen neuen Präsidenten. Der General-Anzeiger hat sich mit dem Kandidaten unterhalten.
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Esther Meier
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Andreas Obrist, der jahrelang den ACCB führte, wohnt schon seit einem Jahr in der Nähe des neuen Arbeitsortes in Basel und braucht deshalb einen Nachfolger. Mit Hansrudolf Bolliger wurde ein bestens ausgewiesener IT-Fachmann und -Kenner gefunden, der seit Dezember 2008 wieder von Zürich in den Aargau zurückgekehrt ist.
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Hansrudolf Bolliger, aufgewachsen in Unterentfelden, entschloss sich nach seiner C-Matur zu einem Mathematik- und Physikstudium an der ETH. Anderes wurde wichtiger, des¬halb sah er sich nach einem Brotbe¬ruf um. Fündig wurde er beim AC Automation Center in Wettingen, als er die Grossrechner hinter den Schaufenstern bei der Denner-Filiale entdeckte. Bei AC erlebte er den Übergang von der Lochkarte zum Online-Zugriff, die ersten Modems für Remote Access tauchten auf und der PC als Arbeitsmittel fand seinen Weg in die Büros und Häuser. Bei XMIT in Widen begann er mit der Entwicklung und Integration von Netzwerksoftware. Mitte der Neunzigerjahre realisierte Bolliger die Vernetzung mit der schweizerischen Finanzplatzinfrastruktur, erwarb das CCIE-Zertifikat und ist heute mit der IT-Architektur beschäftigt, die für das Zusammenspiel der verschiedenen Applikationen verantwortlich ist. Aus dem «Brotberuf» wurde eine Berufslaufbahn ...
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Nach 20 Jahren in Zürich an der «Pfnüselküste» führte die Suche nach einer sonnigeren Wohnlage ihn und seine Frau unter anderem nach Villnachern. Auf der Rückfahrt erblickten sie dann zufällig die neuen Terrassenhäuser in Umiken. Dank Internet fanden sie auch den verantwortlichen Immobilienhändler, schauten sich die neue Wohnlage an – und waren und sind bis heute überzeugt, dass sie wirklich das Richtige gefunden haben.
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Am Südhang des Bruggerbergs wird man nicht nur mit Sonne verwöhnt, sondern kann auch gleich in die freie Natur hinaus. Hier kann der IT-Fachmann auf der Terrasse seine Zigarren geniessen, was er sehr gerne tut, heute aber je länger je mehr Einschränkungen unterworfen ist. Brugg liegt ideal, weil sich eine Zweigstelle des Arbeitgebers in Olten befindet, wo er öfter tätig ist. Der zukünftige ACCB-Präsident weiss auch die Kulturangebote etwa im Odeon und Zimmermannhaus zu schätzen, geniesst gerne gute italienische Küche und fühlt sich in der Terrassensiedlung bestens daheim. Zum nächsten Jugendfest wird er Freunde einladen und ihnen das prächtige Feuerwerk vom eigenen Logenplatz aus zeigen.
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Er möchte den ACCB mit neuen Themen aktivieren, etwa mit der Vorstellung von iPhone und iPad, was neue Kreise interessieren könnte. Auch eine Zusammenarbeit bei Vorhaben wie dem Gratis-Wireless-Zugang auf dem Neumarkt, wie im Einwohnerrat verlangt, könnte er sich durchaus vorstellen. Spannend erscheint ihm auch das Web 2.0 oder das social networking. Hier muss vor allem darauf aufmerksam gemacht werden, dass man unter Umständen später bitter bereuen kann, was man in jungen Jahren gedankenlos ins Netz stellte. Die Entwicklung im IT-Bereich bleibt nicht stehen. Wer weiss, ob nicht die Tage des PC bereits gezählt sind und ein Handtelefon langsam aber sicher alle seine Funktionen übernimmt. Der IT-Freak – das muss er sein, sonst würde er sich nicht noch neben seinem Beruf auch in der Freizeit mit diesem Technikbereich beschäftigen – ist froh, dass er sich bei all diesen Vorhaben auf die aktiven Mitglieder des ACCB abstützen kann. Auch den Newsletter wird er herausgeben müssen, wie das der bisherige Präsident gemacht hat. Nun kann man nur hoffen, dass bis zur Generalversammlung im Roten Haus kein Gegenkandidat aufgestellt wird, doch diese Gefahr ist bei derartigen Ehrenämtern ausserordentlich klein.
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GV 12. März, 20 Uhr, Rotes Haus Brugg
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