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Brugg: Wintercup
Erfolgreiche Brugger Kanuten 

Foto: General-Anzeiger, Beat Hager
Sabine Eichenberger dominierte die Rennen in Brugg
 
 
Die Finalrennen des traditionellen Wintercups der Kanuten fand am vergangenen Sonntag erneut in Brugg statt. Nachdem die beiden ersten Abfahrtsrennen am 12. Dezember 2009 in Solothurn sowie am 16. Januar 2010 in Zürich ausgetragen wurden, entschieden die Brugger Rennen um die Gesamtsiege. 
 
Beat Hager 
 
Bereits seit fünf Jahren wird der Wintercup in Brugg entschieden. Zum Abschluss der Wintersaison entscheiden die beiden Rennen um den Gesamtsieg in den diversen Kategorien. Trotz ihren 42 Jahren war die Bruggerin Sabine Eichenberger einmal mehr eine Klasse für sich. Die Silbermedaillen-Gewinnerin an den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta sowie die WM-Gewinnerin 2004 in Garmisch-Partenkirchen und 2008 in Ivrea zeigte beim Wintercup auf ihrer Heimstrecke auf, dass sie trotz ihres Rücktritts vom internationalen Parkett vor zwei Jahren, dank ihrer Routine noch immer zu den nationalen Schweizer Spitzen-Kanuten zählt. In der Kategorie klassisch distanzierte sie auf der rund fünf Kilometer langen Strecke von der Badi Brugg bis zum Ziel Gipsmühle in Lauffohr ihre jugendliche Gegnerschaft um 35 und mehr Sekunden. «Beim Wintercup zählt der Plausch ebenso wie der Zusammenhalt. Dieser Event macht den Winter bewusst kürzer, zumal bereits am übernächsten Wochenende die ersten internationalen Rennen in Deutschland starten», so die Angestellte auf der Finanzverwaltung in Riniken. Wie die sämtlichen 54 Teilnehmer musste auch die erfahrene Eichenberger in Brugg gegen eine bösartige Bise ankämpfen. Seit ihrem Rücktritt nach den Weltmeisterschaften 2008 stellt sie ihre Erfahrung in der Betreuung der Schweizer Nationalmannschaft bei den Junioren und Elite zur Verfügung. Obwohl sie am ersten Rennen im Rahmen des Wintercups in Solothurn nicht teilnehmen konnte, erreichte das Aushängeschild des Kanuclubs Brugg in der Gesamtwertung den guten zweiten Rang. 
 
Erfolgreiche Brugger Herren
Auch bei den Herren erreichten die Mitglieder des Kanuclubs Brugg Spitzenränge. Der 3. Rang von Robert Steiner sowie der 4. Rang von Michel Eichenberger sind ein Indiz dafür, dass die Brugger Kanuten zurecht zu den Schweizer Top-Athleten zählen. Im Gesamtklassement der Herren resultierte mit Robert Steiner vor Michel Eichenberger gar ein Brugger Doppelsieg.
«Der Wintercup wird von den Verbandsmitgliedern rege benutzt, wobei sich vereinzelt sogar deutsche Teilnehmer anmelden. Das Preisgeld für den Gesamtsieg ist mit 80 Franken zwar sehr bescheiden, doch ist dieser Anlass die optimale wettkampfmässige Vorbereitung auf die kommende Saison», stellt die Schweizer Nationaltrainerin Kristin Amstutz Schläppi klar. 
 


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