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Schinznach-Dorf: Heistersammlung im Heimatmuseum
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Seeigel, -sterne, -walzen und -lilien
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 Foto: General-Anzeiger / zVg Das attraktive, vom wissenschaftlichen Zeichner Beat Scheffold gezeichnete «Lebensbild», das die Situation im Heister-Zeitalter darstellt.
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Die Heistersammlung im kühlen Kellergewölbe vom Schinznacher Heimatmuseum – ein lokales Thema von weltweiter Bedeutung. Am Sonntag, 1. August, von 14 bis 17 Uhr ist das Museum für alle Interessierten geöffnet.
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Vielleicht sind Sie nun nach Ferien am Meer gar nicht mehr so gut zu sprechen auf die Seeigel und ihre nahe Verwandtschaft und haben unliebsame Bekanntschaft mit deren brüchigen Stacheln gemacht. Trotzdem möchten wir die Fossiliensammlung dieser seltsamen Tiere im Heimatmuseum Schinznach-Dorf in Erinnerung rufen. Auch in unserer Region rollte vor 165 Millionen Jahren ein lauwarmes Meer sanft über Sanddünen. In den Kuhlen sammelten sich alle vier Stachelhäuterklassen, die Seeigel eben, aber auch die Seesterne, die Seewalzen und die Seelilien samt den Haarsternen. Ihre damalige Gestalt lässt sich noch durchaus mit der modernen vergleichen, nur dass gerade die Seelilien heute nur noch selten und in grosser Tiefe vorkommen.
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Alle vier Klassen sind nach demselben fünfteiligen radiärsymmetrischen System aufgebaut, das auch noch im Kalkskelett gut ablesbar bleibt. Dieses Kalkskelett setzt sich zusammen aus winzigen Plättchen. Sechs Arten gar wurden hier erst entdeckt. Besonders der Steinbruch Heister am Abhang des «Grundes» gab immer wieder seine Schätze frei, bis diese dann 1996 vom Paläontologischen Institut der Universität Basel ausgegraben wurde und schöne Stücke der reichbefrachteten Jurakalkplatten auch dem Heimatmuseum verblieben.
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Wer anschliessend aus den Tiefen des Gewölbes auftaucht, den erwartet im Parterre «Modelle und Miniaturen» mit Werken von Willy Hartmann, die Sammlung verkleinerter Landmaschinen und die Zinnsoldaten in Reih und Glied.
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Im oberen Stock neu ausgestellt sind die Gegenstände zum Winzerhandwerk; und die Spezialausstellung “65 Jahre Traubensaftim Schenkenbergertal” wird am nächsten Monatsanfang vorgestellt.
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