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Windisch: Studierende der FHNW stellen Informatik-Projekte vor
Förderpreis Informatik 

Foto: General-Anzeiger, Lorenz Caroli
Studenten nach der Präsentation ihres preisgekrönten Werkes
 
 
30 Studierende hatten die Möglichkeit ihre Projekte von einer Jury bewerten zu lassen und eine Preissumme zu gewinnen. 
 
Lorenz Caroli 
 
Im Jahre der Informatik 2008 entschied sich die Finnova AG Bankware in Lenzburg in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zur Aussetzung eines Förderpreises. Seither wurde es zur Tradition. Zum vierten Mal wurden Arbeiten von Studierenden des zweiten Ausbildungsjahres des Studienlehrganges Informatik beurteilt und die beste Arbeit mit einer Preissumme von 3500 Franken ausgezeichnet. 
 
Projektbeschreibung
Vier Projekte wurden im vergangenen Jahr von den Studierenden im Team bearbeitet. Neben den im Stundenplan vorgesehenen 360 Stunden wurden viele Stunden auch in der Freizeit aufgewendet. Jedes Teammitglied hatte seine Rolle. Bei Unklarheiten stand ein Fachcoach zur Unterstützung bereit. Bei allen vier Projekten handelte es sich um eine Webapplikation. Beim ersten Projekt musste ein Web-Shop entworfen werden. In einer zentralen Stelle werden Warenangebote von Studierenden in einen Web-Shop eingestellt und Verkäufe administrativ abgehandelt. Wichtig war, dass der Web-Shop bedienerfreundlich gestaltet wurde und wenig Vorkenntnisse verlangte. Ein zweites Projekt befasste sich mit Prüfungsaufgaben. Angehende Abiturienten sollten die Möglichkeit erhalten, Prüfungen und deren Lösungen in verschiedenen Fächern von vergangenen Jahren herunterzuladen. Der Haupt- Verlag in Bern verlegt Bücher. In einer Applikation sollen Buchtitel, Autoren, Lizenzen und Kunden verknüpft werden und aussagekräftige Abfrage erlauben. Das vierte Projekt hatte zum Ziel, eine Webapplikation zu erstellen, bei der Freizeitautoren ihre Werke gegen eine Gebühr auf einer Webseite publizieren können. Interessenten können die Werke kostenpflichtig herunterladen. In der Applikation eingeschlossen sind die Zahlungsprozesse. 
 
Preisübergabe
Von der Jury war bei der Preisübergabe zu erfahren, dass neben der fachlichen Bewältigung der Aufgabe der Fokus auch auf die Präsentation gelegt wurde. Es ist wichtig, dass eine Arbeit beim Kunden optimal und kompetent vorgestellt werden kann. Den Studierenden konnte eine gute Zukunft prognostiziert werden. Man geht davon aus, dass in den nächsten Jahren Fachkräfte fehlen werden. Jeder zehnte Arbeitsplatz in der Informatik kann nicht besetzt werden. Das Projekt «butterflypoet» (Freizeitautoren) wurde am besten bewertet und das Projektteam durfte den ausgesetzten Preis von 3500 Franken zusammen mit der entsprechenden Urkunde entgegennehmen. 
 


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