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Hausen: Jurierung Projektwettbewerb Neue Werkstatt Hausen
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Einen Meilenstein gesetzt
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 Foto: General-Anzeiger Der Jurypräsident Hans Oeschger erläutert die Details des Siegerprojekts, der Lehrling Andreas Mordasini und Peter Schmidlin lauschen kritisch den Ausführungen
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Am 21. und 22. Juni hatte die Jury für die Neue Werkstatt der Stiftung für Behinderte Hausen unter 29 Projekten zu wählen, die im Rahmen eines anonymen einstufigen Wettbewerbs eingereicht worden waren, letzte Woche wurde das Siegerprojekt vorgestellt.
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Hans Oeschger, der die Jury präsidierte und die Vorbereitung und Vorprüfung des Projektes übernommen hatte, freute sich: «Die 29 eingereichten Projekte überzeugten alle durch ihre Qualität.» In drei Rundgängen wurden schliesslich noch sieben Projekte zur genaueren Analyse ausgewählt. Am zweiten Tag schieden nochmals zwei Vorschläge aus, so dass fünf Architekturarbeiten mit einer Preissumme von insgesamt 90000 Franken ausgezeichnet werden können.
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Vorgegeben war die Grösse der Parzelle in Hausen. Zu entwerfen war eine Werkstatt mit 86 Arbeits-, Förder- und Beschäftigungsplätzen. Im Gebäude musste neben der Ausrüstung, Mechanik und Montage auch die Hauswirtschaft, der Hausdienst und die Ausbildung sowie die Betreuung und Verwaltung Platz finden.
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Interessanterweise fanden sich unter den fünf verbliebenen Projekten drei von Aargauer Büros eingereichte. Hans Oeschger meinte: «Ganz besonders gefreut hat uns, dass der Gewinner des Wettbewerbs in der Region ansässig ist, es handelt sich nämlich um Schmidlin & Suter Architekten von Brugg.» Max Suter betonte. «Es ist uns sehr wichtig, in der Region, nicht nur schweizweit an Ausschreibungen teilzunehmen. Dass wir die jetzigen Werkstätten und allenfalls sogar Benutzer derselben kennen, war dagegen eher hinderlich.» Hans Oeschger ist überzeugt: «Das Projekt ‹werkstück› bildet den idealen Rahmen für die neue Werkstatt. In ihr werden alle Werkstücke präzis ausgeführt sein, genauso wie das Gebäude selbst.» Vor dem Modell erläuterte er, was den Ausschlag für die Wahl gegeben hatte. Da die Zulieferung auch mit 40-Tönnern erfolgen muss, war dies ein heikler Punkt. Beim «werkstück» sind der Eingangs-, der Zugangs- und der Gartenbereich voneinander getrennt. Die Innenräume sind so geschickt angeordnet, dass der Tagesablauf reibungslos vonstatten gehen kann. Sie können aber auch flexibel gehandhabt und verändert werden, entsprechend den jeweiligen Ansprüchen die sich aus den Aufträgen ergeben.
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Wichtig war bei der Beurteilung auch das Erscheinungsbild des Gebäudes, das weder Wohnaus- noch Industrie-Werkstatt-Charakter haben sollte. Alle diese Kriterien erfüllt «werkstück». Peter Müller als Präsident des Stiftungsrates der Stiftung für Behinderte Region-Brugg-Windisch, betonte: «Der haushälterische Umgang mit dem Land lag mir ebenfalls am Herzen. Auch die Möglichkeit eines allfälligen Ausbaus sollte berücksichtigt werden.» Das Siegerprojekt muss vom Kanton genehmigt werden, um ein zwei zusätzliche Ansprüche muss das Projekt noch ergänzt werden, doch hoffen alle Beteiligten, dass bis Ende Jahr die Genehmigung eingetroffen ist. Denn Peter Müller bleibt dabei: «Das Endziel ist und bleibt Herbst 2007, bis dann muss die neue Werkstatt stehen, wenn der Vertrag mit dem jetzigen Brugger Gebäude ausläuft.» Das Domino und die Werkstatt für Behinderte sind gut integriert in der Region, von daher sind keine Hindernisse zu erwarten.
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